Über mich

 

Mariella Ridda ist in Neapel geboren und lebt seit 1999 in Berlin. Sie hat in Rom und Neapel an der dortigen Akademie der Künste (Accademia delle belle Arti) studiert und parallel ein Studium als Grafikdesignerin absolviert.

Seitdem stellte sie regelmäßig in Museen und Galerien in Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich und Japan aus. Sie ist in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten.

Mitglied BBk berlin (berufsverband bildender künstler*innen berlin)

DIE MALEREI VON MARIELLA RIDDA

Wenn es wahr ist, dass Kunst Dinge voraussagen kann, so überrascht es nicht, dass die „Umarmungen“ (Abbracci) bereits seit über zehn Jahren eine zentrale Stellung im Werk der italienischen Künstlerin Mariella Ridda einnehmen; ein Werk von einzigartiger, temperamentvoller Technik. Wie wir heute wissen, sind gerade Umarmungen ein wirkungsmächtiger Schutz, in einer kranken Gesellschaft und krisengeschüttelten Epoche.

Rettend und rein greift die Kunst hier ein, sie explodiert in Riddas „Umarmungen“, deren Sujets die Leidenschaften sind, Bindungen unterschiedlicher Art, Emotionen, die zwischen einander berührenden Körpern umherwandern. Umarmungen, in denen die Wärme, der Trost, das Allesverbindende eines ewigen Augenblicks spürbar werden.

Wie in der Natur, so gibt es auch in Riddas Universum vier Elemente, die hier in einer sehr persönlichen Weltsicht verbunden werden: Wasser, Feuer, Körper und Geist. Bei einem weiteren zentralen Thema der Künstlerin, in den „Meeresbildern“ (Marini), sind sie erneut verwoben.

Vielleicht sollten wir eher von „Unterseebildern“ sprechen, da sie in ein Unbewussteseintauchen, so umhüllend und allumfassend wie das Meer. Auf unleugbare und gebieterische Weise blau. Das ist das Innere des Meeres, die große Mutter, die Absolutheit der Fruchthöhle, wo alle Einsamkeit Erfüllung ist, Vollkommenheit, kraftvolles Leben. 

Das Element des Feuers, das in den Bildern mit den menschlichen Figuren so viel Wärme verströmt, erhält in der Serie „Vulkane“ Raum ganz für sich. Magma aus pastosen, scheinbar geformten Farben erinnert daran, was für jede große energetische Kraft gilt: Je körperreicher sie ist, desto mehr Seele enthält sie.

Tjuna Notarbartolo

AUSSTELLUNGEN IN VORBEREITUNG

2022        Einzelausstellung - Santa Margherita Nuova - Im Rahmen des Kulturprogramms: Procida Hauptstadt der italienischen Kultur 2022

2021        Antivirus - Ass. Cult. Premio Elsa Morante - Museum  PAN, Palazzo Arti Napoli - Museum der zeitgenössische Kunst - Neapel - Einzelausstellung

 

2021        Einzelausstellung - Salles Voutées - Kunstgalerie der Stadt Cassis, Frankreich 
                 Im Rahmen eines kulturellen Projekts der CCIFM (italienischen Handelskammer für Frankreich/Marseille) 

                 (Die Ausstellung ist in 2020 wegen die Pandemie verschoben - Auf Wartezeit für neues Datum in 2021) 

2021         Japan Art Festival - Japan-Europe Palace Art Association - Metropolitan Theatre  - Gallery1 - Tokyo - Gruppenausstellung 

 

2021        Japan Art Festival  -  Japan-Europe Palace Art Association - Schloss Charlottenburg, Große Orangerie - Berlin - Gruppenausstellung

AUSSTELLUNGEN  (AUSWAHL)

2020        Étreintes, mer et couleurs - Salles Voûtées - Kunstgalerie der Stadt Cassis, Frankreich - Einzelausstellung

                 Im Rahmen eines kulturellen Projekts der CCIFM (italienischen Handelskammer für Frankreich/Marseille)

                 (Wegen der Pandemie Verschoben)

2020        Umarmungen von Meer und Farbklänge - Santa Margherita Nuova - Historisches Denkmal der Insel Procida (Neapel) - Einzelausstellung 

 

2019        Mariella Ridda - Pinakothek der Geburt Christi​ - Rivisondoli, Italien - Einzelausstellung

 

2019        Ausstellung - Stiftung Starke, Löwenpalais - Berlin - Gruppenausstellung

 

2019        Schenkung eines Werkes - (in Dauerausstellung) - Museo Civico - Piazza Garibaldi, Rivisondoli, Italien

2019        Étreintes, mer et couleurs - Salles Voûtées - Kunstgalerie der Stadt Cassis, Frankreich - Einzelausstellung

                 Im Rahmen eines kulturellen Projekts der CCIFM (italienischen Handelskammer für Frankreich/Marseille)

 

2019        Show - Galleria Borbonica  - Underground Museum - Neapel, Italien - Gruppenausstellung 

 

2019        Heimat - Friedrich-Schiller-Universität - Externe Gruppenausstellung von Galerie Z22  - Jena

 

2018        Meer, Umarmungen und Farbklänge - S. Margherita Nuova - Historisches Denkmal der Insel Procida - Einzelausstellung

                 Im Rahmen des Projekts der Region Kampanien für die kulturelle und touristische Entwicklung

2018        Meer, Umarmungen und Farbklänge - Villa Matarese - Historisches Gebäude der Stadt Monte di Procida (Na) - Einzelausstellung

                 Im Rahmen des Projekts der Region Kampanien für die kulturelle und touristische Entwicklung

 

2018        Heimat, von ver- und entwurzelten - Galerie Z22 - Berlin , Deutschland - Gruppenausstellung

 

2018        Galactica - Galleria Borbonica  - Underground Museum - Neapel - Gruppenausstellung

 

2018        Umarmung - Die Farbe der Frau - Galerie Z22 - Berlin - Doppelausstellung

2017        Schenkung eines Werkes - Pinakothek der Geburt Christi - T. Patini, Rivisondoli,

2017        Ausstellung - Stiftung Starke, Löwenpalais - Berlin - Gruppenausstellung

 

2017        Art-Festival 2017 - Cultural Exchange Project Europe-Japan - Metropolitan Theatre - Tokyo - Gruppenausstellung

2017        Art-Festival 2017 - Cultural Exchange Project Europe-Japan - Schloss Charlottenburg - Berlin - Gruppenausstellung

2017        Art Bodensee - Bodensee, Österreich - Kunstmesse

2017        Sex Sells - Galerie Z22 - Berlin - Gruppenausstellung

2017        Ausstellung - Philip-Johnson-Haus 200 - Berlin - Gruppenausstellung

2017        L' Oro Di Napoli - Galleria Borbonica  - Underground Museum - Neapel - Gruppenausstellung

2017        9. Kunstauktion  - Zugunsten des Kinderschutz-Zentrums Berlin - im Verlag Der Tagesspiegel - Berlin

2017        Donne di parola - Casina Pompeiana - Historisches u. Ausstellungsgebäude der Stadt Neapel - Trio-Ausstellung

2016        Made in Culture - Ass. Cult. Premio Elsa Morante - Arena Flegrea - Neapel - Doppelausstellung

2016        Made in Culture - Ass. Cult. Premio Elsa Morante - Museum Filangieri - Neapel - Doppelausstellung

 

2016        Made in Culture - Ass. Cult. Premio Elsa Morante - Museum PAN, Palazzo Arti Napoli - Neapel - Doppelausstellung 

2016        Ausstellung - Galerie Ringoseika - Cultural Exchange Project Europe-Japan - Tokio - Gruppenausstellung

2016        Japan & Europe Art - Cultural Exchange Project Europe-Japan - Sumida Riverside Hall - Tokyo - Gruppenausstellung

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2015        Art - Festival 2015 - Cultural Exchange Project Europe-Japan - Schloss Charlottenburg - Berlin- Gruppenausstellung

… Ich bin auf diese faszinierende Selbstbeschreibung von Anaïs Nin gestoßen: „Ich muss eine Meerjungfrau sein. Ich habe keine Angst vor der Tiefe und große Angst vor seichtem Leben.“ Diese Vermutung kommt mir bei der Lektüre von Mariellas Werken wieder in den Sinn, die so leicht und doch nie seicht sind, lächelnd, ohne launig zu sein. Sie spielen auf tiefe, ursprüngliche Gefühle wie auch Gegensätze an, aber mit dieser mächtigen Anmut, die ihnen vom Maß der Autorin zuwächst, einem Maß, welches das Absolute ablehnt und ihm die stetige Suche vorzieht, in künstlerischer wie auch – vielleicht – existentieller Hinsicht. 

Iaia De Marco – Schriftstellerin und Präsidentin des Kulturvereins Città Meridiana

… Riddas farbenfrohen Gemälde[, die von Procida und dessen Meer inspiriert sind,] erzählen mit lebhafter Farbwahl vom Thema der Umarmung als Liebesmoment, Ausdruck jeglicher Art von Gefühlsbeziehung: Wogende Meerjungfrauen und Körper von Männern und Frauen treffen sich auf einer Welle von Gefühlen mal sinnlicher, mal mütterlicher, mal freundschaftlicher Art und verschlingen sich ineinander, ihrerseits umschlungen von der Umarmung des Meereswassers, das als Metapher für die Essenz des Lebens steht und in allen seinen Nuancen von Blau durchdekliniert wird.  

Paola de Ciuceis – aus der Tageszeitung “Il Mattino” – 08.2018

Ihre Farben haben einen klaren, kräftigen Charakter, sie heben sich vom Hintergrund ab und strahlen von den gemalten Figuren aus wie Emanationen jener starken Gefühle, die sie darzustellen vermag. Es sind entschiedene, intensive, plastiche Farben, denen man nicht entkommt. Gegenstand sind die Leidenschaften selbst, Bindungen, Gefühle zwischen einander nahen Körpern […]. Und das Unbewusste, umhüllend und total wie das Meer: unbestreitbar und absolut blau.  

Tjuna Notarbartolo, Schriftstellerin

Ihre Farben haben einen klaren, kräftigen Charakter, sie heben sich vom Hintergrund ab und strahlen von den gemalten Figuren aus wie Emanationen jener starken Gefühle, die sie darzustellen vermag. Es sind entschiedene, intensive, plastiche Farben, denen man nicht entkommt. Gegenstand sind die Leidenschaften selbst, Bindungen, Gefühle zwischen einander nahen Körpern […]. Und das Unbewusste, umhüllend und total wie das Meer: unbestreitbar und absolut blau.  

Tjuna Notarbartolo, Schriftstellerin

 

 

AUSBILDUNG

01.1991                     Abschluss Accademia di Belle Arti / Akademie der Schönen Künste, Diplom in Kunst Malerei, Neapel, Italien

 

11.1986 - 06.1990    Accademia di belle Arti / Akademie der Schönen Künste. 1. Jahr in Rom, 2. bis 4. Jahr in Neapel

 

1987 - 1991               Parallel an der Akademie der Schönen Künste: Studium als Grafik Design

 

1988 - 1991               Studio Graphein: Kurs für Grafik Design, Fotografie, Airbrush-Illustration, Neapel, Italien 

 

1987 - 1988               Istituto Superiore di Grafica e Design / Hochschule für Grafik Design, Neapel, Italien 

 

09.1982 - 07.1986    Liceo Artistico / künstlerisches Gymnasium, Hochschulreife, Neapel, Italien